Deutscher Gewerkschaftsbund

29.09.2022

Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch!

DGB-Initiative

Ob bei den Rettungskräften, auf Ämtern oder im Nah- und Fernverkehr: Die Beschäftigten, die jeden Tag für unsere Gesellschaft im Einsatz sind, werden immer häufiger zum Opfer von Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffen. Wir stellen uns hinter die Menschen im öffentlichen und privatisierten Sektor und fordern: Schluss mit der Gewalt!

Betrachtet man die bloßen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik leben wir heute in der sichersten Bundesrepublik seit langem. Die Kriminalität nimmt ab. Langsam aber stetig. Und trotzdem stellen wir eine unübersehbare Verrohung der Gesellschaft fest, die sich in den letzten Jahren statistisch auch durch die hohe Zahl von Beleidigungen und Gewaltdelikten gegenüber Beschäftigten im öffentlichen und privatisierten Sektor bemerkbar macht. 2019 wurde etwa erneut eine Rekordzahl von Polizistinnen und Polizisten Opfer einer Gewalttat. Die Zahl der Angriffe auf Beschäftigte bei der Bahn hat sich in wenigen Jahren fast verdreifacht. Aber auch gegenüber Beschäftigten aus Feuerwehr, Rettungskräften, dem Zoll, dem öffentlichen Nahverkehr oder in Krankenhäusern nehmen Übergriffe zu. Immer häufiger werden diejenigen zum Ziel von Beleidigungen, Drohungen und tätlichen Angriffen, deren Arbeit uns allen zugutekommt. Betroffen sind also alle Beschäftigtengruppen im öffentlichen Dienst und privatisierten Dienstleistungssektor.

Weitere Informationen findet ihr unter: https://mensch.dgb.de/initiative/

Im Jahr 2021 hat uns die BOGESTRA bei dieser Kampagne unterstützt. Siehe folgendes Foto.

Bogestra und DGB vor Straßenbahn

Das Bild zeigt von links nach rechts: Maik Salewski (Betriebsrat BOGESTRA), Jörg Filter (Vorstandsmitglied der BOGESTRA), Jürgen Schirmer (ver.di), Mark Rosendahl (DGB) und Hans Hampel (DGB). DGB Emscher-Lippe


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Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter halten Fahnen hoch: Grafik
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