Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 19-06 - 22.08.2019
Veranstaltung zum Antikriegstag in Gelsenkirchen

DGB mahnt zu Frieden und Abrüstung

Auch in diesem Jahr erinnert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Gelsenkirchen an den Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Auf dem Platz der alten Synagoge findet dazu am 30. August um 16:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung statt. Teilnehmen werden neben Bürgern auch Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen und der Gewerkschaften sowie Jugendliche aus dem DGB-Haus der Jugend. „Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden“ so Mark Rosendahl, Geschäftsführer in der DGB-Region Emscher-Lippe. Er wird die Anwesenden begrüßen, im Anschluss hält der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, ein Grußwort.  

Die Gewerkschaften stehen entschlossen gegen Krieg und Verfolgung. Mit vielen anderen Gruppen waren sie von Beginn an aktiver Teil der Friedensbewegung. Gemeinsam und nachdrücklich setzen sie sich für Frieden und Abrüstung ein, wie auch in diesem Jahr, in dem sich der Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen zum achtzigsten Mal jährt. „Die Welt ist seitdem nicht friedlicher geworden, aktuell drohen sogar neue Aufrüstung und mehr Unsicherheit“ stellt Rosendahl fest. „Deshalb ist der DGB aktiv gegen Aufrüstung und setzt ein Zeichen für Frieden und Sicherheit.“

Ab 15:30 Uhr liegt eine Petition für Frieden und Abrüstung aus, um 16:00 Uhr startet das Programm zum Antikriegstag. Junge Menschen der Jüdischen Gemeinde sowie vom DGB-Haus der Jugend erzählen von ihren Ängsten und Hoffnungen. Die anschließend folgende Aktion „Deine Erde“, thematisiert eindrucksvoll die Bedeutsamkeit des Friedens für den Erhalt unseres blauen Planeten. Begleitet wird die Veranstaltung von handgemachter Musik. Gegen 18.00 endet die Veranstaltung, zu der – wie in den vergangenen Jahren – wieder viele Teilnehmende erwartet werden.


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