Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 17-02 - 03.02.2017

DGB fordert „gute Arbeit“ bei Einrichtung des sozialen Arbeitsmarktes in Gelsenkirchen

Der DGB begrüßt die finanzielle Förderung zusätzlicher Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose in Gelsenkirchen durch das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium. Die im NRW-Haushalt bereitgestellten Mittel in Höhe von rd. 40 Mio. Euro fließen nun schwerpunktmäßig nach Gelsenkirchen und in drei weitere besonders von Langzeitarbeitslosigkeit gebeutelte Großstädte des Reviers. Damit wird die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf dem DGB-Neujahrsempfang in Gladbeck versprochene Förderung des sozialen Arbeitsmarktes Wirklichkeit.

„Für Gelsenkirchen werden jetzt viele hundert zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Der ‚Gelsenkirchener Appell‘ wird damit eine der politisch erfolgreichsten Initiativen der letzten Jahre. Der tatkräftige Einsatz von vielen Unterstützern hat sich sehr gelohnt“, sagt Gelsenkirchens DGB-Vorsitzender Josef Hülsdünker.

Die Gewerkschaften wollen die Stadt Gelsenkirchen dabei unterstützen, in kurzer Zeit möglichst viele Beschäftigungsverhältnisse in Form der vom Land geforderten Modellprojekte für Langzeitarbeitslose zu schaffen. Für den DGB ist es unverzichtbar, dass ‚gute Arbeit‘ angeboten wird. „Wir wollten mit dem ‚Gelsenkirchener Appell‘ gegen die entwürdigende Lage von Langzeitarbeitslosen vorgehen. Jetzt bietet sich die Chance, tarifierte und sozialversicherte öffentliche Beschäftigung zu schaffen. Die muss jetzt genutzt werden. Auch um Menschen, die unverschuldet lange in Arbeitslosigkeit gelebt haben, ihre Würde zurückzugeben“, so Hülsdünker.


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