Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16-24 - 16.06.2016

Gute Nachricht für Marl und die Region

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) begrüßt, dass Bewegung in die Entwicklung der ehemaligen Schlenkesiedlung in Marl kommt. Der jahrelange Stillstand, seit die Fläche unter großen Protesten freigezogen wurde, könnte sich damit dem Ende zuneigen.

„Die brachliegende Fläche ärgerte nicht nur die Befürworter der Westerweiterung des Chemieparks, sondern sorgte auch für viel Häme bei den Gegnern. Deshalb ist es erfreulich, dass sich nun endlich ein Investor für das Gelände interessiert. Wenn tatsächlich 1.500 neue Arbeitsplätze dort entstehen, wäre das ein sehr versöhnliches Ende der Hängepartie“, erklärt DGB-Regionsgeschäftsführer Josef Hülsdünker. Welcher Branche die neue Ansiedlung angehört, ist nach Auffassung des DGB zweitrangig. Zwar wäre eine Stärkung des Chemiestandorts Marl durch ein branchenangehöriges Unternehmen wünschenswert, angesichts der großen Zahl fehlender Arbeitsplätze sei aber auch jede andere industrielle Nutzung der „Schlenke“ willkommen.

Eine neue Ansiedlung dieser Größenordnung wäre zudem ein wichtiges Signal des Aufbruchs für die ganze Emscher-Lippe-Region. „Das nördliche Ruhrgebiet würde damit europaweit als attraktiver Industriestandort sichtbar und sicherlich bei weiteren Unternehmen in den Fokus geraten“, so Hülsdünker. Der DGB wünscht den Verhandlungsführern bei Evonik eine glückliche Hand und Erfolg.


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