Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 16-26 - 06.07.2016

Logistik-Standort Emscher-Lippe wird gestärkt

Der DGB Emscher-Lippe begrüßt die Entscheidung der Metro-Gruppe, ein neues Logistikzentrum in Marl beim Chemiepark zu errichten. Mit Spannung habe man auf die Meldung gewartet, ob die angekündigte Großinvestition tatsächlich kommt und welches Unternehmen dahinter steckt. Dass nun in der Emscher-Lippe-Region 1.000 Arbeitsplätze im Logistikbereich entstehen, sei ein Signal auch für weitere Entwicklungen.

„Es ist gut, dass ein so großer Logistikstandort in unserer Region entsteht. Das stärkt unser Profil in dieser Zukunftsbranche und wird hoffentlich auch weitere Investoren aus dem Bereich anziehen“, erklärt DGB-Regionsgeschäftsführer Josef Hülsdünker. Der DGB hätte zwar auch ein Chemie-Unternehmen begrüßt, wichtig sei aber in erster Linie, dass überhaupt etwas an diesem lange brachliegenden Standort entsteht.

Der DGB hebt hervor, dass die großen politischen Anstrengungen zur Verlagerung der „Schlenke-Siedlung“ und zur Erschließung dieser Industrieflächen nun den gewünschten Erfolg zeigen. „Wir haben 200 Menschen umgesiedelt und nun entstehen 1.000 neue Arbeitsplätze in Marl. Chemieaffine Industrie hätte zwar gut zum Chemiepark gepasst, aber längst nicht so viele Arbeitsplätze gebracht, wie das neue Logistikzentrum. Insofern haben Chemiepark, Betriebsräte und Politik ihr Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen, eingelöst“, sagt Hülsdünker.

Bedauerlich findet der DGB lediglich, dass nicht neue Stellen entstehen, sondern diese Stellen aus den Städten Essen, Unna, Kamen und Frechen nach Marl verlagert werden.


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